Freitag, 4. September 2015

Von einer, die auszog, das Loslassen zu lernen

Die letzten eineinhalb Jahre waren voller Angst, Schmerz, Hoffnung, getragen sein, Liebe. Und Stärke. Der/Die eine oder andere mag es nachempfinden: wenn man Kinder hat, muss und will man für sie da sein. Ohne wenn und aber. Notfalls für Ersatz sorgen. Aber immer stark sein. Wenn meine Kinder bei mir sind, bin ich bei ihnen. Gedanklich, mit meinem Fühlen und Sorgen.
Was ich erlebt habe seit der Krebsdiagnose in der Schwangerschaft verlangt aber, auch einmal nur bei sich zu sein. Sein Sorgen, die Gedanken auf sich zu richten. Geschehens, Erlebtes verarbeiten. Loslassen. Deshalb also ein Wochenende ohne Kinder, nur mit der besten Freundin. Teil 1 in der Versuchsreihe.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen