Mittwoch, 10. Juli 2013

Nicht muh, nicht mäh - zum Glück!

Als Teilzeitkraft tut man Dinge, die andere den ganzen Tag tun, nur halb so lang. Also auch nur halb so gut? Ich bin nur halb so informiert wie die Kolleginnen im Büro und die Vollblut-Hausfrauen und Mütter. Jetzt könnte mich das ärgern. Bei mir zuhause ist es nie so schnieke und aufgeräumt wie bei anderen, sondern immer ein bisschen, äh, "gemütlich". Im Büro muss ich ziemlich viel nachfragen, weil ich die Hälfte nicht mitkriege, mich nicht in alle Systeme so reindenken kann, wie ich es manchmal gerne möchte. Aber dann stelle ich fest - gerade noch rechtzeitig - dass ich furchtbar gern nicht muh und nicht mäh bin. Dass ich Spaß an einem abwechslungsreichen Leben habe, dass es ein riesiges Glück ist, beides zu haben. Ich bin nicht die beste Hausfrau, aber auch verkorksten Hefezopf backen macht Spaß! Und ab und an kommt sogar was essbares bei raus, wenn ich in der Küche stehe. Ob die Kindheit meines Sohnes glücklich verläuft, hat nicht in erster Linie damit zu tun, ob seine Mutter immer die geilsten Angebote für Kinder kennt. Und in meinem Job verbietet mir keiner, trotzdem mein Bestes zu geben. Was ist das Leben doch für eine feine Angelegenheit, so als Schuh. Oder Kaf? Schafs-Kuh? Ach, ihr wisst, was ich meine...


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen