Montag, 24. Juni 2013

Ein Twöckchen in Ehren...

Neulich fuhr ich mit Frank Krings im Zug. Seither habe ich ein schlechtes Gewissen, weil mein Blog immer noch im Winterschlaf ist. Und jetzt wirft er mir auch noch ein Twöckchen zu. Seufz*, hechel, hechel, Twöckchen auffang, zurückbring:
Wer bist Du auf Twitter?
Gute Frage, das ändert sich. Mal bin ich Schnupsel (ein Spitz, den mir Wibke verlieh), mal Prinzessin auf der Erbse, Frau bzw. Frollein Heike, mal Gutemine (die, äh, Kehrseite der Medaille von der lieben Bösemiene), mal Dingsi und zur Zeit Jekyll und Heidi, aus Gründen. Aber immer hier zu finden: https://twitter.com/Heikeschmidt

 

Seit wann bist Du auf Twitter?
2009 habe ich mich aus beruflichen Gründen für Twitter interessiert und mir den eigenen Account zum ausprobieren angelegt. Lange Zeit habe ich damit nicht viel gemacht, aber der Arm von Twitter ist lang und die Anziehungskraft groß und was machen eigentlich Leute, die kein Twitter haben?
Nutzt Du Twit­ter vor­wie­gend pri­vat oder beruflich?
Es gibt auch einen beruflichen Account, aber hauptsächlich privat. 
Zu wel­chen The­men ver­öf­fent­lichst Du Deine Tweets?
Beruflich geht es um wissenschaftliche Themen, privat ist Twitter Ventil für all die Gedanken, die irgendwo rausmüssen, damit man nicht platzt.
Wie viel Zeit pro Woche nimmst Du Dir für Twitter?
Twitter ist Gedanken denken, aufschreiben, raussenden, Reaktionen erhalten oder Gedankenfäden anderer aufnehmen, weiterspinnen, ist Inspiration, mal Ablenkung, mal Seelenstreicheln. Twitter ist das Netz, das mich auffängt, eine digitale Familie, die mich durch den Tag begleitet. Es ist immer da und keine Ahnung, wo der Ausgang ist. Wie soll man das messen? Und warum?
Auf wel­chen Social-Media-Kanälen bist Du aktiv?
Ich besitze zahlreiche Accounts, weil ich leider sehr neugierig bin. Wirklich aktiv nutze ich Twitter, Instagram und Facebook, manchmal Tumblr (das aber eher passiv).

 

Wel­che Posi­tion nimmt Twit­ter für Deine Kom­mu­ni­ka­tion in all Dei­nen Social-Media-Kanälen ein?
Es gibt Themen, die gehen nur auf Twitter. Dazu gehören Wortspiele, feine Verrücktheiten aller Art, alles, was mit Fantasie zu tun hat. Auf Facebook geht alles, was optisch triggert besser und eignet sich überdies, wenn man Meinungen zu einem Thema sammeln will (z.B. gute Curry-Wurst-Buden-Tipps). Da ist die Kommentarfunktion übersichtlicher als ein Hashtag auf Twitter. Aber auch wenn Facebook und Instagram oder auch andere Netzwerke ihre Reize haben - Twitter ist nicht zu ersetzen und mein Dingsi Nr. 1.
Orga­ni­sierst Du Tweet-ups bzw. nimmst Du daran teil?
öhm, nächste Frage? 
Wofür ver­wen­dest Du Twit­ter vorwiegend?
Ich bin über Twitter besser erreichbar als über Telefon und Mail. Twitter ist meine Zeitung, meine tägliche Fantasiereise, die Wohnung meiner digitalen Familie, RL-Orga-Tool, mein Kochbuch, second screen beim Fernsehen, mein Kontakt in fremde Welten und zu neuen Themen. Wofür verwendest du Leben vorwiegend? Es ist das digitale Abbild davon. Nur ohne Sex.
Wel­che Gesamt­note von 1 – 6 wür­dest Du Twit­ter geben und wieso?
1, weil ich durch Twitter so feine Menschen kennen gelernt habe, die ich nicht mehr missen möchte. Und weil ich deren Gesellschaft sehr genieße, jeden Tag.
Wel­che Tools nutzt Du mit wel­cher Hard­ware für Deine Akti­vi­tä­ten auf Twitter?
Ich habe drei verschiedene, weil irgendeines immer mal schlapp macht. Zur Zeit benutze ich die offizielle Twitter-App am meisten, weil sie gerade am stabilsten ist. Das Tool Ist aber nachrangig und ändert nichts am Ergebnis
Die Nächs­ten, bitte!
Ich werfe mein Twöckchen mal zu @sauerstoff, @MatthiasSachau, @dedalusroot und der überirdischen, großartigen @uteweber

*freu

Kommentare:

  1. Eigentlich wollte ich hier liken. Ging aber nicht, deshalb hier ein kräftiges "I like" :-)

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    1. zum glück gibt es schlaue menschen, die wissen, wie das geht mit dem einbau des like buttons - danke für den hinweis, steffi! :)

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